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Was der Wald mir beibringt

Drei Lektionen vom Stuttgarter Wald, die im Büro besser funktionieren als jedes Coaching.

1. Du kannst nicht alles gleichzeitig anschauen

Wer im Trail nach unten schaut, sieht die Wurzel. Wer nach oben schaut, sieht den Weg. Du musst beides tun, aber nie gleichzeitig. Im Wald bedeutet das: Wurzel kurz checken, weiterlaufen, dann wieder hoch.

Im Job: Du kannst nicht gleichzeitig in Meetings tief sein und Mails beantworten. Du musst entscheiden, was du in welcher Minute machst. Multitasking ist eine Lüge des Trails wie des Schreibtischs.

2. Bergauf gehst du, bergab läufst du

Jeder Anfänger im Trail will bergauf rennen. Die Profis gehen schnell. Sie sparen sich die Kraft für das, was kommt. Wer bergauf rennt, hat bergab keine Beine mehr.

Im Job: Wann ist gerade ein steiler Anstieg in deinem Projekt? Da gehst du. Du machst gründlich. Du schaffst Grundlagen. Wenn die einfachen Sachen kommen, dann läufst du.

3. Der Wald antwortet nicht zurück

Das ist die wichtigste Lektion. Im Wald gibt es keine Eskalation. Es regnet, es ist kalt, der Berg ist steil – und du regst dich über genau gar nichts auf, weil es nichts bringt. Du läufst weiter.

Im Job: Wenn etwas schief läuft, frage dich erst: Macht es Sinn, mich aufzuregen? Bringt die Aufregung das Projekt näher zum Ziel? Wenn ja, raus damit. Wenn nein, weiterlaufen.

Die meisten Aufregungen im Büro würden im Wald sterben. Und es würde keiner vermissen.

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